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Kitsune

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1

Donnerstag, 5. Januar 2017, 13:00

Und plötzlich ging nichts mehr... Von Verzweiflung und Frust

Hallo alle zusammen,
seit einiger Zeit lese ich im Forum mit und habe mich nun entschlossen, mich anzumelden. Nun also meine Geschichte.
Ich bin 23 und hatte eigentlich nie großartig Probleme mit irgendwas abgesehen von einer kurzen Essstörung im Alter von 9-10.
Es gab nie Allergien noch hartnäckige Krankheiten.
Unverträglichkeiten hab ich bis dato nur bei zwei Dingen feststellen können: zum einen Knoblauch, der zu starker Übelkeit und Durchfall geführt hat und zum anderen Koffein, das starke Kreislaufprobleme und Herzrasen zur Folge hatte.

Nun bin ich vor einem halben Jahr zum Hausarzt gegangen. Grund waren Bauchschmerzen und Übelkeit, die zunächst dem Stress zugeschoben wurden. Die Abschlussprüfungen waren stressig und von den Problemen im Elternhaus möchte ich gar nicht erst anfangen..
Ohne weitere Tests verschrieb man mir Protonenpumpenhemmer, da der Arzt eine Gastritis vermutete. Am Anfang hat es auch ganz gut funktioniert aber schon nach kurzer Zeit setzten Magenschmerzen und ab und zu auch eine Art Brechgefühl ein (ohne dass ich erbrechen musste).
Nach einigem hin und her riss mir der Geduldsfaden und ich bin zum Internisten zur Magenspiegelung, bei der nichts gefunden wurde. Eine Glutenunverträglichkeit wurde ebenfalls ausgeschlossen.
Der Hausarzt war überzeugt, es läge eine chronische Gastritis vor und verschrieb andere PPI.

Anfang November wurde es schließlich immer schlimmer. Ich hatte wieder ständig dieses Brechgefühl (nach wie vor ohne zu erbrechen). Die Übelkeit kam weniger vom Magen, als vom Hals. Man kann es als eine Art Kloß beschreiben.
Auch der Darm machte hin und wieder Schwierigkeiten aber seit Oktober hatte ich mehr breiigen Stuhlgang.
Der Gang zum Hausarzt war ernüchternd. Nach einem Blutbild stellte sich lediglich eine leichte Blutarmut (unbekannte Gründe, Eisen ist okay) und ein Vitamin D Mangel heraus.
Wieder sollten PPI genommen werden, dennoch ging ich lieber wieder zum Internisten. Dort sollte ich schließlich doch näher untersucht werden.
Letzten Monat wurde auf Laktose und Fructose getestet.
Eine LI liegt definitiv nicht vor.
Allerdings wurde mir eine Woche später FM diagnostiziert. Der Ausschlag am Testgerät war nicht sonderlich hoch, aber der Test war dennoch positiv. Man legte mir nahe eine Ernährungsberatung aufzusuchen, allerdings stehe ich dem sehr skeptisch gegenüber.
Ich bin derzeit völlig überfordert. Es gibt viel worauf geachtet werden muss und viele Quellen widersprechen sich gegenseitig. Ein Beispiel: während der eine sagt Weizen ist böse man solle Dinkelmehl verwenden, ist beim nächsten Dinkel wieder als absolut problematisch bezeichnet.
Mir wurde empfohlen noch eine Darmspiegelung vornehmen zu lassen, um andere Ursachen ausschließen zu können. Auch ich kann mir nicht vorstellen, dass mein Zustand nur dadurch ausgelöst wird.
Außenstehende haben meist wenig Verständnis, denn seit zwei Monaten ist mir quasi dauerhaft übel. Auch nach der Umstellung auf fructosearme Kost, haben sich die Symptome nur leicht gebessert. Ich traue mich nur noch mit leeren Magen in die Öffentlichkeit, da ich eine unglaubliche Angst habe, das Brechgefühl kommt zurück. Was auch dazu geführt hat, dass ich ständig für den Notfall eine Tüte dabei habe.
Es fällt mir zudem schwer, meinen Job zuverlässig zu machen, da es mir häufig bescheiden geht und ich daher öfter krank geschrieben bin. Zudem habe ich mittlerweile einiges abgenommen, sodass ich leicht untergewichtig bin.

Zu meinen aktuellen Beschwerden zähle ich:
Übelkeit oder Brechgefühl
Bauchschmerzen
Manchmal Verstopfung und Durchfall
Starke Luftentwicklung vor allem nach dem Essen im Magen und nach etwas später im Darm


Ich hoffe ich hab alles soweit verständlich und ausreichend beschrieben und hoffe ihr könnt mir helfen oder habt hilfreiche Tipps für mich, denn mittlerweile bin ich nur noch frustriert und am Ende, da ich nie irgendwelche Probleme hatte und es mir nun dauerschlecht geht. Die kleinste Aufregung verschlimmert mein Befinden, dabei möchte ich doch einfach nur beschwerdefrei sein und normal arbeiten können.
Tut mir wirklich leid, wenn der Text sehr lang geworden ist, aber ich bedanke mich schon mal im voraus für jeden Hinweis, der mich weiterbringen könnte. :)

Kitsune

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2

Mittwoch, 11. Januar 2017, 12:27

FM und eventueller Verdacht auf Reizdarm und/oder HI

Ich entschuldige mich für den Doppelpost, leider ist mir eine Funktion um Beiträge zu bearbeiten entgangen.
Nun, mir ist zusätzlich noch aufgefallen, dass ich einige Zeit nach dem Essen relativ verschleimt im Rachen bin und das ohne Erkältet zu sein. Das wirkt sich natürlich nicht wirklich positiv auf das Kloßgefühl und die Übelkeit aus. Da ich mich nach wie vor fruktosearm ernähre, war ich überrascht, dass ich diese Woche erneut stärkere Beschwerden hatte.
Durch ein bisschen Recherche hab ich jedoch herausgefunden, dass eine HI für meine Symptompalette verantwortlich sein könnte und Beschwerden auch erst recht verzögert auftreten können. Wie wahrscheinlich ist es, dass die beiden Unverträglichkeiten gleichzeitig auftreten?
Außerdem ist es mir nach wie vor nicht gelungen mein Gewicht zu erhöhen, es sinkt eher weiter. Vielleicht hat jemand von euch einen Rat, wie ich wieder zunehmen kann?
Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn mir jemand helfen könnte.

Godo

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3

Mittwoch, 11. Januar 2017, 13:45

Hallo Kitsun,
du kannst mit einer Diät zunächst versuchen, ob bei dir auch noch eine HI vorliegt. Zur weiteren Diagnostik kannst du noch DAO und Histamin im Blut/Stuhl untersuchen lassen. Bei deiner Symptomatik würde ich bei dir allerdings nicht gleich an eine HI denken.
Die PPI nimmst du nicht mehr?
Du scheinst wohl mehr einen Würgereiz zu verspüren, mit dem Gefühl der Übelkeit. Bist du auf Allergien getestet worden? Du beschreibst, dass du verschleimt bist, das könnte den Würgereiz auslösen. Hat du es mit einem Antihistaminikums probiert, ob du danach Erleichterung verspürst.
Da du keine LI hast, wäre es mit Sahneprodukten der Gewichtabnahme entgegenzuwirken.
LG Godo

Kitsune

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4

Mittwoch, 11. Januar 2017, 15:19

Hallo Godo, danke für deine Antwort!
Nein, die PPI nehme ich nichtmehr. Mitte November hab ich sie abgesetzt.
So richtig als Würgereiz würde ich es nicht bezeichnen, es fühlt sich meist so an, als müsse ich aufstoßen, dennoch kommt keine Luft.
Einen Allergietest hab ich vor ca. einem Jahr gemacht. Dort wurde auf die gängigen Allergene getestet. Ob das reicht, weiß ich allerdings nicht.
Ein Antihistaminikum habe ich noch nicht probiert, kannst du mir da etwas empfehlen?
Zuerst habe ich auch HI komplett ausgeschlossen, als ich allerdings gelesen habe, dass Hackfleisch oder geräucherte/gepökelte Fleischwaren und gereifte Käse unverträglich sind, bin ich etwas skeptisch geworden.
Sicher kann ich das zum Termin mit der Darmspiegelung ansprechen und dementsprechend auch Proben abgeben.
Meine Internistin hat aber auch noch den Verdacht geäußert, dass die Symptomatik auch von einem Reizdarm ausgelöst werden könnte.
Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn eine fruktosearme Diät alles gelöst hätte :S

Godo

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5

Mittwoch, 11. Januar 2017, 16:42

Hallo Kitsun,
die Diagnose Reizdarm wird dir leider kaum eine Hilfe sein. Es wird damit nicht definiert, was die Auslöser deiner Symptome sein könnten. Diese Diagnose bekommen die meisten, wenn medizinisch nichts zu finden ist. Bei dir steht noch die Darmspiegelung aus und die würde ich an deiner Stelle erstmal abwarten.
Da du die PPI eingenommen hast, ist es vielleicht möglich, dass du einen Magensäuremangel entwickelt hast oder vorher schon hattest. Vielleicht magst du den Selbsttest durchführen, der dir in dieser Richtung behilflich sein kann.http://paleowiki.de/index.php/Sodbrennen…%C3%A4uremangel Die Ausführung findest du unten von diesem Link oder im Forum unter Suchfunktion.
Zum Anthistaminikum. Es gibt freiverkäufliche Präparate wie z.B.Cetirizin. Mein Sohn macht sehr gute Erfahrung mit Dasselta http://www.apotheken-umschau.de/Medikame…en-9435165.html allerdings rezeptpflichtig.
http://gesundpedia.de/Antihistaminika
LG Godo

tala87

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6

Mittwoch, 11. Januar 2017, 21:08

Übelkeit könnte auch von einer überlasteten Leber kommen. Die ist auch stark in HI involviert.
Stress kann echt übel was im Körper durcheinander bringen, vielleicht ist dein ganzes System überlastet. Hat sich ansonsten in der letzten Zeit, bevor die Probleme anfingen, etwas drastisch in deinem Leben verändert, Umzug oder sowas?
Aber ich hatte z.B. während Abizeit total mit Nasenbluten, Schlafparalyse und so Zeug zu kämpfen, das bringt hormonell einiges Durcheinander...
Das erste, was ich dir raten würde, wäre auf eine sehr hohe Nahrungsmittelqualität zu achten, also wenigstens bei tierischen Produkten und Fetten Bio, und viel viel verträgliches Gemüse.
Mein Weg aus der lebenslangen Neurodermitis, Histaminintoleranz, Reizdarm, Brainfog...: http://gesund-werden.dorothee-rund.de

Kitsune

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7

Donnerstag, 12. Januar 2017, 09:30

@Godo danke für die beiden Hinweise, denen werde ich definitiv mal nachgehen. Ein Versuch kann ja nicht schaden.

@tala87 eigentlich hat sich der Stress in der Zeit in der die Beschwerden anfingen wieder deutlich gelegt, weshalb unklar ist, warum es ausgerechnet zu dem Zeitpunkt anfing. Stress war immer ein empfindliches Thema, allerdings hielt es sich nach Abschluss der Prüfung doch durchgehend in Grenzen. Andere große Veränderungen gab es meines Wissens auch nicht.
Die Qualität meiner Lebensmittel habe ich auch deutlich erhöht. Mittlerweile mache ich alles von Grund auf selbst und weiß so, was zB in meinem Brot wirklich drin ist.

Eine allgemein gesunde Ernährung fällt mir momentan durch die Beschwerden nicht sonderlich leicht. Fleisch ist grenzwertig, nach dem Verzehr von Hack wurde mir sogar stärker übel.
Ganz gut funktioniert Parboiled Reis, der momentan mein Haupnahrungsmittel ist, selbstgemachtes Sushi mit Gemüse und Avocado gehen auch ganz gut. Und was mich am meisten überrascht: etwas Pizza war letztes verträglich, gebratene Nudeln vom Asiaten haben mich an meine Grenzen gebracht.
Leider ist die Ernährung mit Reis, Käse und etwas Fleisch weniger Kalorienhaltig als ich gerne hätte. Um mein Gewicht mach ich mir mittlerweile täglich Sorgen. Ab wann es allerdings kritisch wird, weiß ich noch nicht.

Godo

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8

Donnerstag, 12. Januar 2017, 10:43

Nimmst du NEM?Wenn du bereits untergewichtig bist, dann gesellen sich bei deiner Nahrungsaufnahme, die du beschreibst, leider Mangelzustände ein, die du beim Vitamin D bereits hast. Hast du es substituiert?

Kitsune

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9

Donnerstag, 12. Januar 2017, 12:14

Derzeit nehme ich nichts ein, zum Teil aus Angst irgendwelche Symptome zu verschlimmern.
Nach dem Blutbild hat mir der Hausarzt ein paar hochkonzentrierte Vit D Pillen verschrieben, die einmal wöchentlich genommen werden sollen. Jedoch enthalten diese Erdnussöl. Allergisch bin ich zwar nicht, aber trotzdem habe ich keine Ahnung, was die Verträglichkeit angeht.
Zu Zeiten meiner Essstörung gab es damals immer Lutschtabletten aus der Drogerie und ein Glas Rotbäckchensaft :P

10

Donnerstag, 12. Januar 2017, 13:27

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"Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest,
der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist."
Mutter Teresa

tala87

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Geburtstag: 8. Januar 1987 (30)

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11

Donnerstag, 12. Januar 2017, 17:52

Zu dem Stress: Das ist leider oft so, da durch den hohen Cortisolspiegel (Stresshormon) das Immunsystem unterdrückt wird. Deswegen gehts dann ne Weile danach erst so richtig los mit den Problemen. Kennst das vielleicht, wenn man endlich Urlaub/Ferien kriegt und man dann gleich krank wird, weil das Immunsystem wieder anfängt zu arbeiten und es viel aufzuräumen gibt.
Mein Weg aus der lebenslangen Neurodermitis, Histaminintoleranz, Reizdarm, Brainfog...: http://gesund-werden.dorothee-rund.de

Kitsune

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12

Donnerstag, 9. März 2017, 17:07

Hallo zusammen, nach einiger Zeit melde ich mich zurück.
Leider hat sich an meinem Zustand recht wenig gebessert. Aktuelle Symptome sind:
Kreislaufprobleme
Schwäche
Übelkeit
Laute Verdauungsgeräusche
Verstopfung
Verschleimtheit
Gelegentlich Bauchschmerzen
Gewichtsverlust

Nach langer Wartezeit habe ich nächste Woche einen Termin für eine Darmspiegelung, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass da etwas sinnvolles heraus kommt. Da wäre es vielleicht sinnvoller eine Magenspiegelung zu wiederholen.

Bei einer Körpergröße von 161cm liegt mein derzeitiges Gewicht bei 43-44kg,weshalb mein Hausarzt mir hochkalorische Flüssignahrung zum aufpäppeln empfohlen hat.
Aufgrund dessen, dass ich keine Verschlechterung der Symptome durch Haushaltszucker feststelle, habe ich mich für eine ansonsten fruktose- und ballaststoffreie Variante von Fresubin entschieden.

Ich weiß leider langsam nicht mehr was ich machen soll. Mit der Zeit haben Frust und Depressionen einen Höhepunkt erreicht und ich fürchte mich vor simplen Dingen wie essen und Einkaufen bzw generell aus dem Haus zu gehen (was ich mittlerweile nur noch möglichst nüchtern mache).
Tatsächlich stehen zur Zeit eher die Kreislaufprobleme statt die Übelkeit im Fokus, was wohl meiner Mangelernährung geschuldet ist.
Anfang der Woche habe ich ein erneutes Blutbild machen lassen. Hämoglobin ist wohl stabil geblieben, Vitamin B12 und Vitamin D haben sich wohl verbessert (nutze seit einigen Wochen mit B12 versetzte Zahncreme), dafür besteht aber nun ein Folsäuremangel, für den ich jetzt wohl erstmal gut verträgliche Präparate finden muss.
Vielleicht kann mir jemand von euch was besonders verträgliches empfehlen, bis ich nächste Woche mehr von der Untersuchung weiß?
Vielen Dank schon mal, ich freue mich immer über jegliche Art von Hilfestellung oder Tipps.

Godo

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Beiträge: 249

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13

Donnerstag, 9. März 2017, 18:28

Hallo Kitsun,
zu einen verträglichen Präparat kann ich dir leider keinen Tipp geben. Sicherlich hilft dir noch jemand damit weiter.
Ist dein Blutdruck zu niedrig? Vielleicht kannst du mit kneippischen Anwendungen dem entgegenwirken.
Hast du psychotherapeutische Unterstützung? Könnte dir vielleicht helfen den Teufelskreis zu durchbrechen.
Vielleicht ergibt die Darmspiegelung einen Hinweis, was dir fehlt. Ist deine Darmflora untersucht worden?
Deine lauten Darmgeräusche könnten auf eine DDFB hinweisen. Vielleicht besprichst du das mit dem Arzt, der die Spiegelung durchführt, damit er in den DD schaut und Proben entnimmt.
LG Godo

Kitsune

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14

Freitag, 10. März 2017, 07:58

Hallo Godo,
während meiner "Schwächeanfälle" kann man meist niedrigen Blutdruck und recht hohen Puls feststellen. Der niedrige Blutdruck könnte eine plausible Erklärung für mein Problem mit Koffein erklären. Mein Ruhepuls ist mit ca. 90 sowieso relativ hoch.
In psychotherapeutischen Behandlung befinde ich mich derzeit nicht, kann mir aber vorstellen, dass es sinnvoll ist, da sich meine Stimmung auf Dauer sicher auch negativ auf meine sonstige Symptomatik ausüben wird.
Den Aspekt mit der DDFB werde ich nächste Woche sicherheitshalber mal ansprechen. Ich kann es mir zwar nicht vorstellen, aber ich muss um jeden Preis endlich eine Lösung für mein Problem finden, da es mir nicht nur beruflich sondern auch privat auf Dauer das Genick bricht.

15

Freitag, 10. März 2017, 08:07

wenn du Probleme mit Coffein hast, dann läuft sehr wahrscheinleich deine Leberentgiftung unrund.
Das kann man testen lassen.
Erst Coffeintest, dann auch die Glutathion-S-Transverase im Labor (Biovis, Ganzimmun,...)

Folsäure hier lang,... https://www.puremed.net/Aktuell/TopThema…tversorgung.php

https://www.purecaps.net/de/produkte/b12-folate-B12E9A
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der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist."
Mutter Teresa

Kitsune

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16

Freitag, 17. März 2017, 18:41

Gestern habe ich nun die Darmspiegelung hinter mich gebracht. Absolut scheußlich die Vorbereitung, die Narkose hat auch gut reingehauen. Heute schmerzt mir noch ein wenig der Unterbauch, was sicher nur eine Reizung ist.
Prinzipiell ist es eine gute Nachricht, dass die Untersuchung zunächst ohne sichtbaren Befund ist. Die Ärztin hat nur angemerkt, dass sich auf der linken Darmseite eine leichte "Schlaufe" befindet. Keine Verengung, ist auch nichts unnormales, käme halt gelegentlich bei sehr schmalen Menschen vor.
Die Laborbefunde kommen nächste Woche, aber mich hat bereits die Zuversicht verlassen, dass etwas dabei heraus kommt.
Möglicherweise wird als nächstes ein Sorbittest kommen, was ich persönlich für verschwendete Zeit halte.
Nach wie vor weiß ich nicht mehr, was ich noch tun könnte.

Wie üblich die Zusammenfassung der derzeitigen Beschwerden:
- Übelkeit (Kreislauf ist besser geworden, hab aber Angst, dass es nach meinem Urlaub nächste Woche wieder zurück kommt)
- Schwäche
- Müdigkeit
- gelegentlich Bauchschmerzen
- Völlegefühl
- Depressionen

Das Gewicht ist stabil geblieben.

@Bonnie danke übrigens für die Links. Das Präparat hab ich nun hier. Zwecks des Coffein ist es wohl nicht der Stoff an sich der Probleme macht, sondern eher die Wirkung. Gleiches passiert bei Teein. Kreislauf macht schlapp, Herzrasen,..

17

Freitag, 17. März 2017, 19:00

Nein, es geht nicht unbedingt um den Stoff selbst. Er dient nur als Modelsubstanz. Man könnte auch analog andere einsetzen um zu schauen wie und in welchen Zeitrahmen sie verstoffwechselt/entgiftet werden.
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