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Burinam

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1

Sonntag, 6. Oktober 2013, 08:47

Krampfadern

Frau Burinam hatte vor Beginn der Schwangerschaft eine Krampfader am Bein. Die habe ich ignoriert. Nun habe ich viele, die sehen doof aus und die Beine werden bei großer Hitze schwer. Mir wurden Stützstrümpfe verordnet.

Also müssen die Krampfadern weg, am besten bevor sie schmerzhaft werden. Mir wurden verschiedene Methoden angeboten und ich hätte gerne Erfahrungsberichte dazu.

Stripping / Ziehen der Krampfadern : Macht der Arzt ungerne, weil dabei Gewebe verletzt werden kann. Betäubung wäre nötig.

Mikroschaum Skleroriesierung : Es wäre zu erfragen, aus was genau der Schaum besteht und auf Verträglichkeit zu hoffen. Der Schaum "verödet" die Vene und löst eine Entzündung aus, der Körper baut die "Reste" selbst ab.

Der "heisse Draht" : Ein Draht wird in die Vene eingeführt und erhitzt. Die Vene schrumpelt in der Hitze zusammen, der Draht wird entfernt, der Körper baut die verschrumpelte Vene ab. Dabei ist eine Betäubung nötig.


Außerdem gibt es noch - allerdings nicht dort wo ich war - die Möglichkeit mit Kochsalzlösung durchzuspülen, irgendwas mit´m Laser zu machen, ein enodkospisches Verfahren und und und...

Frage also: Wer hat sich wann mal wie die Krampfadern entfernen lassen und wie war der Behandlungsverlauf und -erfolg?
Oder hat jemand durch andere Methoden Besserung erfahren?

Gibt es außerdem noch andere Möglichkeiten als die bloße Entfernung? Die Mediziner sehen das Problem ja sehr isoliert. Frau Blaehstop hatte in diesem Thread einen interessanten Ansatz zum Thema.
Mag ja sein, dass ich eine Bindegewebsschwäche habe und die Krampfadern immer wieder kommen. Allerdings bin ich mir da immer nicht so sicher, wenn man nur mal mit ´nem Ultraschallgerät über die Beine geht und dann halt eine Ursache benennt. Die einzige Ursache, von der ich bis jetzt gehört habe.
Abgesehen von drei Zähnen, die mir gezogen wurden, bin ich nämlich noch ein Komplettpaket und würde das auch gerne bleiben... zumal ich mir denke, dass nach einem Entfernen der oberflächlichen Venen die nächsten Krampfadern ja an den tieferen Venen und die übernächsten an den noch tieferen usw auftreten müssten. Irgendwann ist doch dann nix mehr da, was entfernt werden kann und ich ende als alte Frau, die eine Anziehhilfe für die Stützstümpfe braucht... ;(
Achso, was ich noch erwähnen sollte: Zu dem Zeitpunkt (Also in der ersten Schwangerschaftshälfte) als die Krampfadern auftraten habe ich auch begonnen stark abzunehmen. Auch an den Beinen, also eigentlich überall. Habe seitdem zwei Hosengrößen weniger und friere leichter. Deswegen traten auch meine - sonst nur sichtbaren - Adern oder Venen an den Händen deutlich hervor. Meine Hände sahen ungefähr 15 Jahre älter aus als mein Gesicht. Das scheint sich aber seit einiger Zeit wieder zu legen. Also, die Handrücken sehen nicht mehr so verkrampfadert aus, im Gesicht bin ich nicht gealtert.
Könnte es da einen Zusammenhang geben? Mal so unter uns Nicht-Medizinern gefragt? Die Mediziner interessiert es ja nicht.

sandra22

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2

Sonntag, 6. Oktober 2013, 14:48

Könnte es da einen Zusammenhang geben?
Ja. Eigentlich gibt es immer bei allem, was im Körper passiert, irgendwelche Zusammenhänge.
Mag ja sein, dass ich eine Bindegewebsschwäche habe
Die haben viele Leute, vor allem Frauen. Das allein muß aber nicht zu Krampfadern führen. Ich hab sehr schwaches Bindegwebe, aber keine Krampfadern, nur am LI. Bein oben, wo man sie normalerweise nicht sieht, ein paar Besenreiser, aber die seit etlichen Jahren unverändert und beschwerdefrei, also kein Grund, da was dran zu machen.

Daß Venen, vor allem auch an den Händen, besser zu sehen sind, wenn man dünn ist, ist normal (von Madonna gab es da mal ein Photo, Gesicht auf jung getrimmt und Hände wie 100) , auch wenn es warm ist, sínd die oft besser zu sehen und wenn man die Hände eine Weile hochhält, werden sie meist weniger. Alles normal.
Seit ich meine NMU etc. besser im Griff habe und ich mich insgesamt anders ernähre und extrem viel zu Fuß gehe, weil ich schon lange überhaupt keinen Sport mehr machen darf (Augen), ist auch meine Venenfuntion besser geworden (das wurde mal kontrolliert, weil ich vor einigen Jahren nach einem üblen Sturz auf`s Knie durch den Bluterguß, der aus dem Kniegelenk nach unten rutschte, eine tiefe Beinenvenenthrombose bekommen hatte, wobei ich mich da auch mal wieder geweigert habe, ins Krankenhaus zu gehen (da war ich direkt nach dem Sturz und der Arzt da sagte, ich hätte nichts, das wär nur eine geringfügige Prellung, beim MRT, zu dem mich dann der Orthpopäde überwiesen hat, zeigten sich aber etliche Schäden im Gelenk) und auch kein Heparin gespritzt haben wollte, sondern ganz auf täglich erneuerte Kompressionsverbände plus homöop. Mittel gesetzt habe, was auch gut war, weil es dabei keine Nebenwirkungen, aber eine schnelle Heilung gab.
Das Heparin hatte ich nur rein instinktiv abgelehnt, erst als ich Internet hatte, konnte ich da nachlesen, wegen welcher meiner Krankheiten ich das auf garkeinen Fall hätte bekommen dürfen. Wieso Ärzte sowas nicht wissen und nicht beachten, ist mir zwar kein Rätsel mehr, weil ich es bei tausenden von Partienten in -zig Praxen und Krankenhäusern miterlebt habe, aber ich bin jedes Mal auf`s neue fassungslos, deswegen reg ich mich auch jedes Mal auf, wenn neue ins Forum kommen, bei denen es sehr lange nur Fehldiagnosen gab, weil nie richtig untersucht wurde usw.).
Wer hat sich wann mal wie die Krampfadern entfernen lassen und wie war der Behandlungsverlauf und -erfolg?
Abgesehen von ein paar Zähnen, die durch zahnärztl. Murks (O-ton Gutachter der Krankenkasse) entfernt wurden, hab ich seit fast 40 Jahren nichts mehr entfernen lassen, weil es extrem selten wirklich nötig ist und man eigentlich auch alles braucht, was im Köper ist, sonst hätte man es nicht bzw. wäre es schon längst verkümmert wie einige Sachen, die unsere Urahnen noch hatten, die jetzt aber nur noch in Rudimenten da sind. http://de.wikipedia.org/wiki/Rudiment).

Wenn man weiß, wie es geht, kann man fast alles bessern oder heilen ohne dranrumzuschnibbeln (selbst viele Schulmediziner sagen mittlerweile, daß in Deutschland viel zu viel operiert wird). Teils mit naturheilkundlichen Methoden, teils mit Homöopathie, teils auch ganz einfach durch eine gesunde Ernährung, mehr Bewegung (muß keineswegs Sport sein, auch sehr viel zu Fuß gehen bringt schon einiges, zu viel Sport, vor allem mit zu viel "powern" und zu wenig Erholungspausen, ist oft eher ungesund) usw.

Bei der Homöopathie erreichen Ärzte, die sich wirklich gut damit auskennen (leider sehr wenige) oft ganz irre Besserungen, sogar bei lt. Schulmedizin angeblich unheilbaren Krankheiten (ich hab es bei einem hom. Arzt bei etlichen tausend größtenteils schwerkranken Patienten miterlebt, incl. Laborbefunden etc.

Aber auch mit Ernährung, Bewegung, Naturheilkunde etc. kann man schon einiges erreichen.

Sind denn Deine Venen bei einem Phlebologen wirklich gründlich untersucht worden oder nur mal eben kurz ?
Hast Du Beschwerden, die eindeutig von den Krampfadern kommen ?

Da gibt es (auf mehreren Unterseiten) einige gute Infos und Tips (nicht alles, z.B. ist der BMI von 19- 22 keineswegs optimal, neuere Untersuchungen haben ergeben, daß die höchste Lebenserwartung bei 25-30 vorhanden ist, aber das meiste ist gut und hat sich bewährt). http://www.naturheilmagazin.de/natuerlic…rampfadern.html

LG
Sandra
Alles, was ich schreibe, beruht nur auf meiner persönlichen Erfahrung und dient nur als Hinweis darauf, in welche Richtung man mal suchen könnte oder was man seinen Arzt mal fragen kann. Es ist auf keinen Fall eine med. Beratung o.ä., sondern lediglich meine persönliche Meinung.

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Burinam

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3

Montag, 7. Oktober 2013, 09:52

Nee, eine genauere Untersuchung der Krampfadern fand noch nicht statt. Bei beiden Ärzten war ich keine 30 Minuten im Sprechzimmer - inklusive Vorstellung und Besprechung.

Wenn ich deinen Link richtig verstanden habe, dann tippe ich bei mir auf zu wenig Bewegung (Weil Spazierengehen nicht zählt) und zu viel Zucker/zu wenige Ballaststoffe.
Denn Zucker reduziere ich eh gerade immer weiter. Klappt halt nicht immer so schnell, die Sucht schlägt manchmal zu, aber es wird.

Wäre ja schonmal ein Anfang. Wie lange könnte es dauern, bis eine Besserung eintritt?

sandra22

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4

Montag, 7. Oktober 2013, 12:43

Weil Spazierengehen nicht zählt
Doch, es zählt, aber es muß dann schon sehr viel sein, wobei natürlich zum Einkaufen und zur Kita laufen auch mitzählt. Abgesehen vom Sonntag, geh ich jeden Tag mind. 3 Std. draußen zu Fuß, meist deutlich mehr und zuhause lauf ich auch viel hin und her. Wenn man wenig Zeit hat, kann man sich ja auch ein billiges gebrauchtes Trampelrad kaufen und abends vor dem TV ein bißchen Tour de France spielen. :D
Nee, eine genauere Untersuchung der Krampfadern fand noch nicht statt
Dann wäre es gut, wenn die mal gemacht werden würde. Wenn da alles ok ist und keine wesentlichen Beschwerden da sind, bleibt noch viel Zeit, das alles mit einfachen Mitteln in den Griff zu bekommen.
Wie lange könnte es dauern, bis eine Besserung eintritt?
Falls schon Beschwerden bestehen, können die mit entsprechenden Maßnahmen und naturheilkundlichen Methoden (das sollte aber ein Arzt machen, der sich damit auskennt) ziemlich schnell gebessert werden. Die rein kosmetische Seite kann länger dauern bzw. auch so bleiben, je nachdem. Bei mir haben sich ja die Beschwerden im Unterschenkel auch rel. schnell gebessert, aber die Besenreiser oben am Bein (die aber null Beschwerden machen) sind seit Jahren unverändert.

Was meinst Du mit Besserung ? hast Du Beschwerden ? Welche ? Oder sind Krampfadern sichtbar ? Bißl oder heftig ?

LG
Sandra
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Blaehstop

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5

Montag, 7. Oktober 2013, 12:52

Erst Mal danke liebe Buri, dass Du mich an mein eigenes Posting erinnert hast. :D
Unglaublich aber wahr- gerade gestern Morgen habe ich dedacht: ..."oh prima Füße und prima Hände.... sieht gut aus so mit bissi Wassereinlagerungen mehr... ;)
Kunssütck- hatte einen Weizenpfannkuchen den Tag zuvor. :pinch: :thumbdown: :D :D

..."Wie lange könnte es dauern, bis eine Besserung eintritt? ..."
Meine unmaßgebliche Erfahrung ist, dass es nicht so schnell geht wie es kommt; also über Nacht. Dennoch geht es.
Und ja- ganz wie Du sagst: Zucker ist ein Hindernis.
Als ich noch 2 Mal die Woche Tanztraining hatte war es fast nicht bemerkbar. Ob es in den letzten Jahren schlimmer geworden ist- kann ich daher nicht mit Gewissheit sagen. Die Verschlechterung, mein Umzug, die Zucker-Problematik und mein Gesammtzustand fiel kausal zusammen mit dem Vereinswechsel und dem reduzierten Training/ Tanzpartnerwechsel.

Ich glaube! - absolut ohne Gewähr!- eine Verbesserung zu bemerken durch das Aufsprühen und Einreiben von Mg. Das kann absoluter Bldsinn sein, und vielleicht genügt ja schon das Einreiben um ein bisschen Linderung zu schaffen; sichtbare Veränderung des Hautbilds. Aber ich glaube es nicht.
Ich sprühe Mg aber bereits schon länger. Da gibt es keine Wunderheilung über Nacht.
Hast Du Mg-Öl? Man kann es preiswert selbst anmischen.
Fussbad damit ist auch gut. Es sollte nicht zu warm sein. Das ist auch für die Venen nix.
Vielleicht hast Du die links ja schon, aber zur Sicherheit:
http://www.j-lorber.de/gesund/magnesium/…eine%20Einnahme

und noch einen link gefunden: http://www.magnesium-kommentar.de/2001/1…hdosiertem.html



Heparin geht ja nicht- darüber hat mir die Mutter eines Freundes berichtet- sie ist ihre Besenreier los geworden. Eine für sie willkommene Nebenwirkung ihres Medikamentes.
Ich vertrage kein Vitamin C, habe mir aber überlegt, ob es ähnlich wirken könnte. (Buri- alles nur Gedanken! :whistling: )

Insgesamt nehme ich für den Bauch: Biotin (mit sichtbaren Veränderungen an den Nägeln. Querrillen sind weg, nicht mehr so arg); L-Glutamin, davon sieht alles bissi aufgepolsterter aus- finde ich. Kann mich täuschen. und neu Q10; (ganz neu- daher nicht gegen getestet- die Sommersprossen, die vergehen werden dann wohl Altersflecke gewesen sein. 8o / scheinen alle zusammen einen guten Einfluss auf die Besenreißer/ Beinerscheinungen zu haben- obwohl ich es für den Bauch nehme. :thumbsup: )
Bin ganz froh damit zur Zeit.

Alles unter der Voraussetzung: kein Zucker. Damit sieht die Welt gleich ganz anders aus :thumbsup: - die Beine und der Bauch allerdings auch. :thumbdown: :wacko: :S :thumbdown:
Edit: :D Sandra Mal wieder :thumbsup: Schnell wie der geölte Blitz in Shape-Ups. :thumbup:
Gruß BS

***Es handelt sich hierbei um eine Laienmeinung und beruht auf eigenen Erfahrungen und angelesenem Wissen. Bei Beschwerden unklarer Genese empfehle ich einen Facharzt-Besuch.***


sandra22

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6

Montag, 7. Oktober 2013, 13:07

:D Trotz Shape-ups (ohne könnte ich garnicht mehr laufen, die sind einfach wunderbar :) ) bin ich im Vergleich mit früher langsamer als ne Schnecke (bei allem, nicht nur beim Gehen) , aber ich muß ja auch nicht mehr schnell sein, ich bin ja schon alt. :D

Meinst Du mit Bauch und Beine sehen mit "kein Zucker" anders aus wirklich was negatives ?

LG
Sandra
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Blaehstop

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7

Montag, 7. Oktober 2013, 13:40

Zucker- Bauch- Beine: bei BS :!:
ja liebe Sandra22schnell,
das meine ich- bei mir.
Du hast es sicherlich in Franks [abk=Fructoseintoleranz (intestinal)]FI[/abk]-Thread gelesen, dass Einige von uns der Meinung sind: Weizen ist eine Sau. Ich denke: Zucker ist eine Sau.
Ohne Zucker kann mein Bauch mit stark Verdächtigem viel besser umgehen als mit Zucker. Meine Beine und Venen auch. Ich hatte nach Zucker + Weizen tatsächlich wieder diese Dellen in den Oberschenkeln (u.A.). Total vergessene Cellulite! 8| Ohne Zucker blieb es aus. Ich finde es seltsam.
Als ob es sich gegenseitig in der Bösartigkeit verstärkt. Irgendwie wie 1 +1 =111 oder so.
(Ich weiß, dass Zucker kein Allergen ist und aus der Gruppe der Familie, die zu den Zuckerrüben gehört kann ich einige sehr gut essen.) Aber Zucker ist eine Sau. ;)
Gruß BS

***Es handelt sich hierbei um eine Laienmeinung und beruht auf eigenen Erfahrungen und angelesenem Wissen. Bei Beschwerden unklarer Genese empfehle ich einen Facharzt-Besuch.***


sandra22

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8

Montag, 7. Oktober 2013, 14:04

Also, dann meinst Du : ohne Zucker besser ? Dann sind nur die Smileys oben etwas mißverständlich oder ich steh heute auf dem Schlauch. :rolleyes:
Alles unter der Voraussetzung: kein Zucker. Damit sieht die Welt gleich ganz anders aus :thumbsup: - die Beine und der Bauch allerdings auch. :thumbdown: :wacko: :S :thumbdown:
Daß Zucker gaaaanz schlecht ist, wurde mir schon vor vielen Jahren klar als ich die Gesundheits- und Ernährungsberatung in der Praxis des hom. Arztes gemacht habe und da hunderten von Patienten (und einigen Bekannten) empfohlen hatte, den wegzulassen und bei Bedarf lieber etwas Honig (Akazienhonig ist nach ein bißchen Gewöhnung rel. geschmacksneutral) zu nehmen. Hab ich damals auch, ging auch sehr gut, aber als die HI schlimmer wurde und einige Allergien dazukamen (durch die Lindanbelastung am Arbeitsplatz) ging Honig, Agavensirup etc. garnicht mehr und ich hab doch wieder Zucker genommen und mittlerweile eigentlich schon zu viel (bin gerade dabei, das zu ändern).

Irgendwie hat Zucker einen gewissen Suchtfaktor (mittlerweile auch durch Untersuchungen bestätigt), den ich aber bei Honig nie bemerkt habe (auch bei den anderen Leuten nicht). Positiver Nebeneffekt war damals bei allen, daß die Kariesanfälligkeit deutlich weniger war, vorausgesetzt der Honig wurde nicht pur gelöffelt und der Rest der Ernährung usw. stimmte auch.

Weizen ist ja für viele schlecht und beides zusammen kann sich dann sicher potenzieren. Weizen hab ich schon wieder reduziert, nachdem ich mich jetzt eine längere Zeit gefreut hab, daß der wieder geht und ziemlich oft Brötchen etc. gegessen habe. Ging auch eigentlich ganz gut, aber mein Ziel, nicht nur die Beschwerden zu bessern, sondern auch wieder abzunehmen, werde ich damit nicht erreichen, da Brot zu den NM gehört, die bei mir den Stoffwechsel blockieren, so daß ich trotz permanent wenig essen nichts abnehme. Brot fast ganz weg hat jetzt bei gleicher Kalorienzahl (eher ein bißl mehr) innerhalb weniger Tage schon fast ein Kilo weniger gebracht. :) KH an sich machen da nichts, ich eß also nicht Low Carb o.ä., nur das Brot ist jetzt weniger, statt dessen gibt es Reisnudeln etc.

LG
Sandra
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Blaehstop

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9

Montag, 7. Oktober 2013, 14:35

Oha Sandra :) gedacht war es schon so- wie Du auch schreibst: mit Zucker (Suchtfaktor) sieht die Welt ganz prima aus. Also schon erst Mal freudiger. Daher das lachende Smylie.
Aber mein Körper sieht schlechter aus- nach kurzer Zeit. 1 Tag. Und er fühlt sich auch so. Daher die anderen Smilys.

(Ich hoffe- es ist jetzt bissi verständlicher. Uff. :poo Falls nicht: macht nix. Is egal, denn deine Erfahrungen decken sich mit meiner Wahrnehmung) Und mein Gehirn läuft mit Glucose. Deins auch und irgendwoher muss die ja kommen. Ich lebe ansonsten ohne Milchzucker komplett und mit wenig Fruchtzucker. Und meine Kartoffel geben auch nicht viel Glukose. Kein Obst. Kein Sirup.
Zuckerrüben-Kraut habe ich derzeit auch eingestellt. Honigvorräte von Herrn BS verbrauche ich im Fußbad. (sehr zu empfehlen; 1 TL genügt)
Mein Suchtdingens Nr.1 seit 20 Jahren: Lakritze. :D
Derzeit auch gestrichen, da ich mit dem Kontrollverlust bei Lakritze nicht klar komme. ;( Das heißt: Ich kann davon nicht 1 essen. Das klappt nicht. Also dann derzeit: KEINS.
Was Frau Buri jetzt wohl denkt :?: :whistling:

Es bleibt die Frage ob es eine Bindegewebsschwäche, die auf Allergene (bei mir Milch, Weizen) bzw. Zucker reagiert überhaupt gibt?
Ich fürchte, das lösen wir hier nicht.
Gruß BS

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sandra22

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10

Montag, 7. Oktober 2013, 14:47

Und mein Gehirn läuft mit Glucose. Deins auch und irgendwoher muss die ja kommen
Ja, aber dafür braucht man absolut keinen Zucker o.ä., das funktioniert mit allen KH. Und bei konsequenter extrem KH-armer Diät auch anders (die Eskimos haben jahrhundertelang fast nur Fleisch und Fisch gegessen und das Gehirn hat auch funktioniert).
Honigvorräte von Herrn BS verbrauche ich im Fußbad. (sehr zu empfehlen; 1 TL genügt
Klingt interessant. Was bewirkt das denn ? (ich hab auch noch Honig übrig)
Derzeit auch gestrichen, da ich mit dem Kontrollverlust bei Lakritze nicht klar komme.
Gut, daß Du es wegläßt. Alles, was man zu gern ißt und nicht bei kl. Mengen ab und zu bleiben kann, ist auch immer NMU verdächtig. Steht auch in den Büchern, die ich hier schon oft empfohlen habe: Interessante Bücher zum Thema NMU, NM-Allergien, maskierte NM-Allergien, durch NM verursachte psych. o.ä. Symptome usw.
Es bleibt die Frage ob es eine Bindegewebsschwäche, die auf Allergene (bei mir Milch, Weizen) bzw. Zucker reagiert überhaupt gibt?
Wahrscheinlich schon. Jedenfalls als einer der Trigger. Vor allem von Zucker hab ich das schon bei einigen ernstzunehmenden Naturheilkundlern etc. gelesen.

Gut für das Bindegewebe soll übrigens alles sein, das viel Kieselsäure enthält : Schachtelhalmtee (Zinnkraut), Hirse usw.

Lösen müssen wir hier gsd ja auch nichts. :) Es geht ja nur um einen Erfahrungsaustausch. :)

LG
Sandra
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akhara

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11

Montag, 7. Oktober 2013, 14:54

Ohne Zucker kann mein Bauch mit stark Verdächtigem viel besser umgehen als mit Zucker. Meine Beine und Venen auch. Ich hatte nach Zucker + Weizen tatsächlich wieder diese Dellen in den Oberschenkeln (u.A.). Total vergessene Cellulite! Ohne Zucker blieb es aus. Ich finde es seltsam.
Diesen Effekt, kann ich nur bestätigen (mit ähnlichen Lebensmittelgewichtungen), wenn ich mich sehr strikt an meinen Essensplan halte, dann sind die bösen Dellen ruck zuck weg. Wenn ich mich nicht dran halte, habe ich sie tageweise sogar an den Oberarmen.
Ich muss Zucker (alle Arten) drastisch reduzieren, kann aber noch ein bischen Fruchtzucker jeden Tag ohne Probleme aufnehmen
Ich muss mich weitgehend KH frei ernähren, und wenn KH, bitte vorwiegend Glutenfrei
Gute Fette nehme ich immer reichlich zu mir
Ansonsten Hauptsache gesund, nix frittiertes etc.

Mein Essen besteht dann hauptsächlich aus Fleisch, Gemüse und etwas Obst, dazu Samen und Öle.. Ich nehme zwar dann nicht per se ab, aber die Dellen verschwinden (hatte im Urlaub das erste Mal seit gut und gern 10 Jahren Hotpants an :thumbsup: ) Jetzt dürfte ich sie gerade nicht mehr anziehen, denn durch eine Erkrankung musste ich den KH Verbrauch hochfahren und prompt sind die Dellen wieder da X(

Ich persönlich ging bis dato eigentlich von einem schwachen Bindegewebe aus...

Blaehstop

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12

Montag, 7. Oktober 2013, 15:10

"Milch und Honig" soll ja bereits Kleopatra im Bad gehabt haben. :D Weißt du doch.
Macht meine Haut wirklich schön zart. Im Gesicht mit Joghurt und 3-4 Beeren ganz prima. (Bei mir)
Ja ich weiß, Kieselsäure fürs Bindegewebe, Haut, Schleimhat. Geht bei mir nicht mehr.

Noch mehr Off-Topic:
Denken: Sandra, ich habe jetzt sehr lange fast mechanisch gedacht. Das schiebe ich nicht dem fehlenden , oder dem zu viel an Zucker zu- aber es war so. Das ist anders als normal- grenzt an ... Demenz und war fast schmerzhaft. Auf alle Fälle sehr schwer. Und das kannte ich nicht. Es sind fehlende Vitalstoffe in meiner Kostform. (Hier egal für Buri)

Eskimos und die alten Chinesen etc. müssen immer für Ernährungsdinger her halten. Abgesehen davon, dass ich keine rohen Innereien oder rohen Fisch essen mag:
Ich denke da anders. Es ist in der heutigen Zeit schwerer mit den Eindrücken und Anforderungen klar zu kommen. Es wird sehr viel mehr erwartet als "Flucht oder Angriff" Es gibt andere oder weniger Ruhezeiten als früher. Es wird einfach vom Gehirn und dem ganzen Menschen mehr verlangt. Das sprengt den Rahmen hier im Thread. Aber ich denke da zwischenzeitlich wirklich anders.
Gewicht: man sieht mir die 1,8 Tonnen Kartoffel nicht an, die ich in den letzten 3 Jahren geschält habe.... :D Also da hätte ich durchaus noch freie Kapazitäten, die ich nicht durch weiteres Abnähen meiner Kleidung ausgleichen möchte. :D Aber ich freue mich für Jede/n hier, der es schafft seinem Ziel ein wenig näher zu kommen. :thumbup:
Edit:
Huch, akhara is ja auch so schnell.. :thumbsup: .. Mädels ich find das klasse, muss mich aber losreißen von Euch. Kühlschrank leer. :D
Und danke für deinen Beitrag, man glaubt es nicht, wenn man es nicht selbst erlebt hat ;)
Gruß BS

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Burinam

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13

Montag, 14. Oktober 2013, 11:06

Hach, Mädels, ihr seid toll. :D

Heute wurde ich drauf angesprochen, dass ich abgenommen hätte - schon wieder! Naja, lasse halt viel Zucker weg. Noch nicht alles, aber immerhin. Wollte aber nicht abnehmen... dann ist ja bald nix mehr von mir übrig. Ich sehe schon wieder meine Beckenknochen.

Aaaaber: Wenn ich einen Tag gleichzeitig viel Zucker UND viel Weizen zu mir nehme, dann merke ich zwei Tage lang meine Beine. Sind dann richtig schwer. Erstaunlicherweise ist das linke (wo weniger Krampfadern zu sehen sind) schwerer als das rechte. ?(

Das beantwortet auch Sandras Frage: Die Krampfadern sind deutlich zu sehen, verdicken sich auch bei großér Hitze oder starker Belastung. Dann bilde ich mir immer ein, dass man die trotz blickdichter Strumpfhosen sieht. Deshalb bin ich meist mit Jeans unterwegs, das kaschiert alles. Und hält auch noch den Spielplatz aus - meist jedenfalls. Bis auf den hinterlistigen rostigen Nagel, der aus dem Gerüst kuckte: Mitten auf der Rampe! Grrrr.....

azzurro

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14

Montag, 14. Oktober 2013, 11:29

Hallo,
habe mir vor Jahren 8 ? eine Krampfader per Stripping entfernen lassen,hatte nur diese eine, an der linken Wade trat sie hervor und schmerzte nach anstrengenden Tagen. die mußte entfernt werden da die Klappe nicht mehr arbeitete in der Leiste und die Ader verschloßen war.
Seitdem ist keine neue hinzu gekommen. Nur Besenreißer die ich auch schon behandeln ließ durch Spritzen worauf sich das ganze dann entzünden und danach verschwinden sollte,das hat hat nicht so wirklich hingehauen.
nach der OP hatte ich lange Zeit ein taubes Gefühl im hinteren Oberschenkel und in der Wade hat lange gedauert bis sich das gelegt hat.
das sind meine Erfahrungen --gibt es nicht eigentlich eine neue Methode mit Laser das würde ich dann bevorzugen.
Liebe Grüße
AZZURRO

sandra22

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15

Montag, 14. Oktober 2013, 11:36

@Burinam

Dann ist es höchste Zeit, daß Du was dagegen machst. Ich würde da 2gleisig fahren. Also zum einen zu einem wirklich guten Phlebologen gehen, der das mal gründlich untersucht und gleichzeitig alle natürlichen Maßnahmen ergreifen, die helfen könnten (Ernährung, Bewegung, alles weg, was die Leber ärgern könnte, da Krampfadern genauso wie vergrößerte Haemorrhoiden auch etwas damit zu tun haben usw. usw.),bei Google findet man da reichlich Vorschläge.
Falls es bei Dir irgendwo einen guten homöop. Arzt gibt, der auf Kasse arbeitet, wär das auch noch eine Option. Oder halt bewährte naturheilkundliche Medis, die Dir vielleicht auch der Phlebologe empfehlen und verordnen kann. Schau mal ob Deine Kasse sowas erstattet (machen schon einige), dann brauchst Du nur ein Privatrezept und bekommst das Geld komplett wieder (mach ich seit ein paar Monaten seit ich zut TK gewechselt bin, vorher konnte mir der Arzt, zu dem ich 1x pro Jahr zur Blutabnahme geh, zwar aufgrund meiner Diagnosen das eine oder andere hom. Mittel auf Kasse verordnen, aber da fiel halt die Rezeptgebühr an und etliche Mittel mußte ich komplett selbst zahlen, jetzt zahl ich garnichts mehr dafür und bekomm auch noch 80 Euro Kassenbeiträge für dieses Jahr zurück und nächstes Jahr vielleicht noch mehr :) ).
Und gegen drohendes Untergewicht hilft mehr oder häufiger essen und mehr verträgliches Fett, vor allem in Verbindung mit (gesunden !) KH. Zucker macht zwar schnell dick, aber auch krank.

LG
Sandra
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weigeLIa

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16

Montag, 14. Oktober 2013, 12:40

Hilft bei Krampfadern eigentlich die Venengymnastik? Weiß das einer?
Buri, wenn ja, kann ich Dir die Übungen zeigen oder Du googelst unter Venenpumpe.
Meine Tipps basieren auf Laienwissen. Eine Garantie für Richtigkeit kann ich nicht geben.

sandra22

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17

Montag, 14. Oktober 2013, 13:08

Wenn man es rechtzeitig macht schon, danach auch noch unterstützend und vorbeugend, damit es nicht noch schlimmer wird, aber nur das reicht dann nicht mehr.

LG
Sandra
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die.lumme

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18

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 16:14

Moin,

vielleicht könnt Ihr die Fäden zusammenstricken:
Die aktuelle Forschung geht davon aus, dass der Ursprung der Venenleiden/Krampfadern in entzündlichen Prozessen in den Venulen liegt (kleinste Gefäße, Übergang von Arterie zu Vene, da wo der Stoffaustausch statt findet). Durch die Entzündung ist die Epithelschicht nicht mehr dicht, es sickert Lymphe ins Gewebe, es kommen Zellen des Immunsystems dazu, um aufzuräumen.
Das alles führt zu "ausgeleierten" Venen, die irgendwann dicke Krampfadern sind.

Mit vernünftigen Kompressionsstrümpfen bremst man tatsächlich etwas die Entzündungsprozesse, da weniger Wasser ins Gewebe sickern kann. Die Venen bleiben in Form und es gibt nicht so viele dauerhafte Schäden an der Venenwand.

Ich selbst trage vorbeugend seit 20 Jahren Kompressionsstrümpfe. Meine Omas und meine Mutter hatten in meinem Alter schon zig Krampfader-OPs hinter sich. Obwohl ich genauso anfälliges Gewebe habe, habe ich bisher keine einzige Krampfader *klopfaufholz* trotz stehendem Beruf.

sandra22

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19

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 16:30

Kompressionsstrümpfe sind durchaus hilfreich, aber vor allem sollte man, wie bei allen Krankheiten und Beschwerden, etwas an der Ursache bzw. den Auslösern tun, falls die Ursache (z.B. schwaches Bindegewebe) nicht oder nicht vollständig behoben werden kann.

Und da chron. Entzündungen nicht nur dabei, sondern auch bei extrem vielen anderen Krankheiten und Beschwerden eine Rolle spielen, wäre es gut, wenn man z.B. durch eine gesunde und verträgliche Ernährung usw. die Entzündungen beseitigt.

Bei den Venen spielt, wie auch bei Beschwerden mit den Haemorrhoiden (die jeder hat, Beschwerden machen sie aber nur, wenn sie vergrößert und/oder entzündet sind) auch die Leber eine Rolle (manche naturheilkundlichen Ärzte sagen, die Hämorrhoiden wären die Visitenkarte der Leber), wobei man da auch eine Menge durch die Ernährung etc. erreichen kann. Beim Kaffee sind sich aber die Fachleúte nicht einig. Die einen sagen, der macht nichts oder ist in geringen Mengen sogar gut, die anderen sagen, er ist nicht gut für die Leber. Ich tendiere zu letzterem (jedenfalls bei Leuten, die nicht mehr so ganz gesund sind oder halt Probleme mit Leber, Venen, Haemohorriden, Kreislauf, Blutdruck (vor allem bei niedrigem wirkt er nur sehr kurz scheinbar postiv) usw. haben), weil ich bei -zig Leuten miterlebt habe, wie sich Leberwerte, niedriger Blutdruck usw. gebessert haben, wenn sie den Kaffee weggelassen haben.

LG
Sandra
Alles, was ich schreibe, beruht nur auf meiner persönlichen Erfahrung und dient nur als Hinweis darauf, in welche Richtung man mal suchen könnte oder was man seinen Arzt mal fragen kann. Es ist auf keinen Fall eine med. Beratung o.ä., sondern lediglich meine persönliche Meinung.

Infothread: Einige Infos und Links zu NMU, Allergien, Tests, Diät usw. für alle und ein paar Tips für neue User

Ricky

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20

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 18:47

heute abend kommt im RBB- Gesundheitsmagazin ein Beitrag über Krampfadern, 20.15 h
http://www.rbb-online.de/rbbpraxis/index.html

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