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Dienstag, 18. April 2017, 19:43

Differenzieren zwischen HI und schwerer Jodintoleranz

Hallo ihr lieben Forenmitglieder!

Seit heute Morgen bin ich am nachdenken und überlegen.
Bei mir wurde 2016 mit Pricktest eine hochgradige Jodintoleranz festgestellt, nachdem mich zwei Gaben von Betaisodona Spülung beim Zahnarzt fast in den Himmel befördert hätten.
Der Rat des Allergologen war: histamin- und jodarm zu essen, weil ich nach dem eingeritzten Jod nicht nur eine riesige Histaminquaddel auf dem Unterarm hatte, sondern der GANZE ARM rot wurde.
Habe das auch noch mal mit einem kinesiologischen Test bei einem Heilpraktiker verifizieren lassen.
Der sagt: Jod ist das Schlimmste für Ihren Körper.
Hochgradige Unverträglichkeit.
Die (sehr gute!) Schilddrüsenärztin rät unbedingt zu veganer/jodarmer Ernährung!
Sie sagt, dass sie das normalerweise für Quatsch und äußerst ungesund hält, aber in diesem Fall sei das die einzige Möglichkeit, die Symptome in den Griff zu bekommen.
Schilddrüsenmedikamente brauche ich nicht, könne sie mir auch nicht geben selbst wenn ich sie brauche, weil die Jod enthielten.
Ok.
Nun habe ich mich in einem Histaminintoleranz-Facebookforum herumgetrieben, meine Symptome (permanentes Ohrensausen/Tinnitus, DF) geschildert und irgendjemand fragte, ob ich schon mal Quercetin ausprobiert hätte.
Nee, hatte ich nicht, weil ich nehme keine Nahrungsergänzungsmittel!
Vertrage sie nicht, weil die meisten Jod enthalten.
Das Ganze hat mir aber überhaupt keine Ruhe gelassen und deshalb habe ich es bestellt.
So. Was soll ich Euch sagen?
Nach einem Tag der empfohlenen Dosis war das Ohrensausen weg und mein Kopf klar.

Was sagt mir das jetzt? Habe ich eine Jodintoleranz oder DOCH eine Histaminintoleranz?
Die Symptome sprechen eher für eine Histaminintoleranz.
Wie komme ich drauf?
Ich kann z.B. beschwerdefrei Kiwi und Feldsalat essen, obwohl die sehr viel Jod enthalten.
Verwirrt bin ich gerade. ;(

Auf Ärzte verlasse ich mich nicht, muss SELBER den Weg finden!

Meine Ernährung ist 99% vegan. Alle Jubeljahre esse ich mal ein Stück Ziegenkäse (ohne Beschwerden), weil ich die veganen Käseersatzprodukte zum Kotzen finde. Schmecken wie Gummi.
Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Eier... NIEMALS.
Ist eine Herzensentscheidung. Nicht nur wegen der Jodunverträglichkeit.

Und: Bei Aufenthalten am Atlantik und an der Nordsee geht es mir tatsächlich immer schon SEHR schlecht. DF und ich nehme rapide an Gewicht ab.
Bin völlig aufgedreht.

Was meint ihr? HI oder doch Jodintoleranz?
Aber warum hilft dann Quercetin?

Lg
Ka Ba

2

Dienstag, 18. April 2017, 23:34

Mal nicht zuerst an die histaminsenkende Wirkung gedacht,...
Quercetin fungiert auch als Chelatbildner und vllt nimmt es deinen Überschuß mit.
Na-EDTA-Infusion entfernt ebenso Schwermetalle, allerding auch Spurenelemente wie Jod... daher soll man diese wieder zuführen.

Ich trinke und trank schon Jahre Brennnesseltee (Quercetin und Lithium) und es bekam mir auch blendend als ich noch HI hatte.
Deine Frage: Durch Jod-uv ausgelöste HI halte ich für möglich.
www.mannheimerdarmdesign.com
www.akademie-fuer-ganzheitsmedizin.de

"Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest,
der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist."
Mutter Teresa

3

Mittwoch, 19. April 2017, 17:58

Tatsächlich, Bonnie.
Gestern Abend fand ich im Internet den Bericht einer Frau, der es ebenso ergangen ist.
Nicht wie bei mir, mit Jodgabe beim Zahnarzt, aber mit zu hoch dosierten Schilddrüsenmedis.
Sie hat ebenfalls eine Jodunverträglichkeit und leidet seitdem an einem hohen Histaminspiegel.

Verrückt alles.

Liebe Grüße,
Ka Ba

4

Freitag, 21. April 2017, 19:01

Danke für all Eure PN Nachrichten und Bonnies Antwort.
Inwischen ist alles wieder normal.
Ich habe Quercetin plusl Vitamin C bestellt, nehme das 2x täglich seit einigen Tagen und vermute, dass das darin enthaltene Vitamin C hilfreich bei der Senkung des Histaminspiegels ist.
Kein Placebo-Effekt aus meiner Sicht, wie an mich herangetragen wurde.

Die allumfassende Jodierung unserer Lebensmittel ist nicht wirklich ein Segen für mich. :-(
Muss dann wohl doch Obst und Gemüse kaufen, das nicht auf deutschem "Jodacker" gezogen wurde.

Frage mich manchmal, wie Menschen mit Hashimoto das machen.

Habt ein wunderschönes und entspanntes Wochenende!

Liebe Grüße,
Ka Ba

Efeu

Ehrenmitglied Anwärterin

Beiträge: 103

Geschlecht: Weiblich

5

Samstag, 22. April 2017, 15:41

Hallo Kaba,

ich hoffe der Effekt hält an, kann auch Zufall sein. Es sind ja so viele Einflüsse , Umweltfaktoren, Stress, Wettereinflüsse und
sonstige die wir noch gar nicht alle kennen die da reinspielen können und man weiß oft nicht welcher Faktor dran
beteiligt war und wenn man dann zufällig zu dem Zeitpunkt was einnimmt, dann führen viele das halt automatisch
darauf zurück. Deshalb muss in der Wissenschaft ein Ergebnis ja auch reproduzierbar sein, um die Wirkung eindeutig
zu nachzuweisen.

LG
Efeu

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