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Cilly

Frisches Ehrenmitglied

1

Donnerstag, 20. April 2017, 21:08

Die Macht der Labormediziner

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=66100

aber auch ein Fluch viele Laborparameter sind falsch

ich glaub ich fahr jetzt mal zu diesem Prof.Schäfer
aber die Wartezeiten sind wahrscheinlich endlos
der Mann scheint ein Fuchs zu sein

2

Freitag, 21. April 2017, 08:10

RE: Die Macht der Labormediziner

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=66100

aber auch ein Fluch viele Laborparameter sind falsch

ich glaub ich fahr jetzt mal zu diesem Prof.Schäfer
aber die Wartezeiten sind wahrscheinlich endlos
der Mann scheint ein Fuchs zu sein
Wartezeit ca 2 Jahre...

cosmorain

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3

Freitag, 21. April 2017, 08:46

Hab den Bericht auch gesehen , und bin schon ganz schön erschüttert .
Das die Pharmaindustrie ihre Finger mit im Spiel hat war mir eigentlich schon klar .
Aber das teilweise Studien aufgekauft werden um ihre eigenen Produkte am Markt zu etablieren ist schon ne harte Nummer .

Wen oder was können wir heute noch glauben ?
Sind eventuelle Studien geschönt , damit die Produkte besser am Markt stehen .
Und wo sind die negativ Studien ?
Jede Behandlung ist so individuell wie der Mensch an sich , ein Goldstandard für eine Behandlung gibt es nicht .

Cilly

Frisches Ehrenmitglied

4

Freitag, 21. April 2017, 09:31

die Studien machen meist Tochterfirmen, ein Schelm der da bei böses denkt......

cosmorain

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5

Freitag, 21. April 2017, 09:59

Ich weiß nicht ob es in dem Bericht war oder der danach .
Da hat ein Arzt von einer sehr efolgrechen Studie in bezug auf die neue Behandlung von Krebs berichtet .
was er auch sagte da es eine Private Studie ist sind die finanziellen Mittel begrenzt , und ein Pharma Unternehmen hatte Interesse als Investor sich in diese Studie einzukaufen .
Der Investor wurde aber abgelehnt weil genau dieser ein ähnliches Produkt erforscht , und mit höchster warscheinlichkeit, die Studien zu dem Produkt von dem Arzt nur verschwinden lassen will , damit ihr Produkt auf den Markt kommt und nicht das der Konkurrenz.
Jede Behandlung ist so individuell wie der Mensch an sich , ein Goldstandard für eine Behandlung gibt es nicht .

Efeu

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Geschlecht: Weiblich

6

Freitag, 21. April 2017, 12:56

Besonders schlimm fand ich die Bemerkung des einen Laborarztes, dass MINDESTENS jede zweite
Laborprobe falsch ist seiner Schätzung nach.

Man mag sich gar nicht ausmalen, was passiert wenn aufgrund so eines falschen Laborbefundes
falsche Therapieentscheidungen getroffen werden. Um sicher zu gehen, müsste man dann ja
immer zwei Laborproben, am besten noch von zwei unterschiedlichen Labors, untersuchen lassen,
kaum realisierbar.


LG

Efeu

cosmorain

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Wohnort: Hamburg

7

Freitag, 21. April 2017, 20:59

Das ist zum Beispiel auch so eine geschickte , die ich aber lieber verdränge .
Jede Behandlung ist so individuell wie der Mensch an sich , ein Goldstandard für eine Behandlung gibt es nicht .

Efeu

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Beiträge: 103

Geschlecht: Weiblich

8

Samstag, 22. April 2017, 15:32

Zitat von Cosmorain :

Ich weiß nicht ob es in dem Bericht war oder der danach .

Da hat ein Arzt von einer sehr efolgrechen Studie in bezug auf die neue Behandlung von Krebs berichtet .

was er auch sagte da es eine Private Studie ist sind die finanziellen
Mittel begrenzt , und ein Pharma Unternehmen hatte Interesse als
Investor sich in diese Studie einzukaufen .

Der Investor wurde aber abgelehnt weil genau dieser ein ähnliches
Produkt erforscht , und mit höchster warscheinlichkeit, die Studien zu
dem Produkt von dem Arzt nur verschwinden lassen will , damit ihr
Produkt auf den Markt kommt und nicht das der Konkurrenz."

Aber Gott sei dank reichen die öffentlichen Gelder wohl aus um die Studie fortzusetzen und laut dem Arzt kann sie, wenn alles
gut geht in ca. 2-3 Jahren auf den Markt kommen und Patienten zu Gute kommen.

Das ist das größte Problem in Deutschland oder ganz Europa, dass es zu wenige unabhängige Studien gibt, weil
zu wenig öffentliche Gelder dafür bereitgestellt werden. Das macht die Pharmaindustrie, die hauptsächlich an
Gewinnmaximierung interessiert ist noch mächtiger. Der Politiker Karl Lauterbach hat in seinem Buch "die Krebsindustrie"
genaus das Problem geschildert um alle wachzurütteln, denn laut Krebsforschern wird in Zukunft jeder zweite Deutsche
an Krebs erkranken und um bessere Medikamente zu entwickeln müsste es eben wie o.g. mehr unabhängige Studien geben
und dafür müssten mehr öffentliche Gelder verwendet werden. Es ist also ein politisches Problem .

@ Cosmorain, ob verdrängen da die Lösung ist, ich weiß nicht. Das ist wahrscheinlich mit ein Grund warum sich
da nichts verbessert, weil viele lieber verdrängen.

LG

EFeu

9

Sonntag, 23. April 2017, 15:37

Der Politiker Karl Lauterbach hat in seinem Buch "die Krebsindustrie"
genaus das Problem geschildert um alle wachzurütteln, denn laut Krebsforschern wird in Zukunft jeder zweite Deutsche
an Krebs erkranken und um bessere Medikamente zu entwickeln müsste es eben wie o.g. mehr unabhängige Studien geben
und dafür müssten mehr öffentliche Gelder verwendet werden. Es ist also ein politisches Problem .
GUT ERKANNT....der Lauterbach ist wirklich ein heller Kopf.

Er weis genau um den EInfluss der Pharmaindustrie in die Medizin. Nur ändern kann er leider auch nichts - da die Lobby so groß ist.

Efeu

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Beiträge: 103

Geschlecht: Weiblich

10

Sonntag, 23. April 2017, 15:58

Zitat von Mystic
"GUT ERKANNT....der Lauterbach ist wirklich ein heller Kopf.



Er weis genau um den EInfluss der Pharmaindustrie in die Medizin. Nur
ändern kann er leider auch nichts - da die Lobby so groß ist."

Das ist ja das Trauerspiel, dass nicht mal er was ändern kann,obwohl er Politiker ist. Wie sollen wir dann jemals
was ändern können ? Blaehstop hatte ja mal in einem anderen Thread geschrieben, dass wir dafür kämpfen sollten
um für uns Patienten Verbesserungen bei Ärzten etc. zu erreichen, aber wie Realistisch ist das denn angesichts der Tatsache
dass schon ein Politiker wie Karl Lauterbach dran scheitert ? Ich denke es ist naiv zu glauben, dass wir gegen die
Lobby der Pharmaindustrie die Einfluss auf die Politik nimmt (und nicht umgekehrt) ankommen können.

LG

EFeu

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