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amico81

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1

Donnerstag, 6. April 2017, 01:10

Verbindung von FI und Müdigkeit

Hallo liebe Community und Mitleser,
ich hätte eine Frage an die Experten unter euch.
Wieso ist man nach dem starken Genuss von fructosehaltigen Lebensmittlen extrem müde? Wer kann mir da den Zusammenhang etwas erläutern?
Hintergrund ist ein dummer Test von mir...hatte mir bei Fru*** (will hier keine Schleichwerbung machen,ist ein auf [abk=Fructoseintoleranz (intestinal)]FI[/abk] spezialisierter Händler) einen Rotwein bestellt und dachte, vielleicht ist diese Sorte Weintrauben fructoseärmer als andere.
Habe am Sonntag 3 Gläser zum Mittagessen getrunken und hatte als direktes Symptom nur minimal Durchfall...aber nun hänge ich seit 3 Tagen wie ein Zombie auf der Nachtschicht rum
und bin abartig müde.

2

Donnerstag, 6. April 2017, 12:53

Fructose wird über die Leber verstoffwechselt und Überschuss macht müde.Daher auch die Aussage: Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit.
Ich denke jedoch, daß dich Histamin gerade ermüdet.
www.mannheimerdarmdesign.com
www.akademie-fuer-ganzheitsmedizin.de

"Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest,
der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist."
Mutter Teresa

-frank-

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3

Donnerstag, 6. April 2017, 13:14

Unverträglich Dinge können müde machen. Ob das dann 3 Tage anhält, ist sicher individuell verschieden.
Häufig kommt das innerhalb 2h nach dem Essen und wird gerne "bleierne Müdigkeit" genannt.
Bei Dir hört es sich eher so an, dass Du eine Art Vergiftung hast, von Produkten, die Deine Darmflora aus der malabsorbierten Furctose gemacht hat (was genau die Bakterien herstellen, ist unklar, weil individuell verschieden).
Dank der Impuls-Therapie bei Frau Dr. Wolff, iffi, Hamburg, sind meine Nahrungsmittelunverträglichkeiten Fructosemalabsorption / Fructoseintoleranz und NMU mit Weizen, Milchprodukten (vermutlich Milcheiweiß) und Kartoffeln geheilt. Ein erneuter Fructose-Atemtest auf H2 und CH4 war negativ. Daher hier meine Empfehlung: http://www.impuls-therapie.de/therapie-fructoseintoleranz/

argo

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4

Donnerstag, 6. April 2017, 13:17

Wein enthält auch Hefe. Hefe wird über die Leber abgebaut.

Viele vertragen auch die Sulfite im Wein nicht.

amico81

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5

Donnerstag, 6. April 2017, 22:00

Vielen Dank für eure Infos.
Da dieser Wein als fructosearm und histaminfrei beworben wird, vermute ich mal, dass die Sulfite und/oder zuviel Fructose mich so platt gemacht haben
Ich werde mal weiter testen die fructosearmen Weine, allerdings werde ich sie nun eher als Weinschorle genießen....gut verdünnt mit Wasser.
Finds schon traurig genug, dass ich kaum Bier mehr vertrage..irgendeine Sünde muss man ja haben ;-)

weigeLIa

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6

Freitag, 7. April 2017, 11:52

nicht zu vergessen: im Wein ist Alkohol.
Meine Tipps basieren auf Laienwissen. Eine Garantie für Richtigkeit kann ich nicht geben.

amico81

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7

Freitag, 7. April 2017, 20:34

ja im Wein ist Alkohol...

in purem Vodka aber auch....wenn ich den trinke, habe ich null Beschwerden.

amico81

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8

Samstag, 15. April 2017, 14:57

kann jemand bestätigen dass auch Weizen hundemüde macht?

ich hab da so einen Verdacht bei mir und wenn ich dann lese, dass bei australischen Studien zu FI die

Empfehlung lautet, Weizen vom Speiseplan zu streichen...dann beginne ich nun einen Selbsttest:

Ab heute 1 Woche lang kein Weizenmehl,etc....werde auf Dinkelbrot ausweichen und euch berichten

-frank-

Foren Gott

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9

Sonntag, 16. April 2017, 19:52

Dann verzichte auch gleich noch auf Milchprodukte ;-) Selten hat man nur Läuse - sondern auch Flöhe ... die Chancen stehen gut (und Dinkel auch weglassen)
Dank der Impuls-Therapie bei Frau Dr. Wolff, iffi, Hamburg, sind meine Nahrungsmittelunverträglichkeiten Fructosemalabsorption / Fructoseintoleranz und NMU mit Weizen, Milchprodukten (vermutlich Milcheiweiß) und Kartoffeln geheilt. Ein erneuter Fructose-Atemtest auf H2 und CH4 war negativ. Daher hier meine Empfehlung: http://www.impuls-therapie.de/therapie-fructoseintoleranz/

Jaquard

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10

Sonntag, 16. April 2017, 20:02

kann jemand bestätigen dass auch Weizen hundemüde macht?
Ich nicht! Nach langer Abstinenz, weil ich kaum Getreide wegen DDFB zu mir genommen habe, genieße ich Weizen zunächst.
Keep your face to the sunshine and you cannot see the shadow.

amico81

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11

Montag, 17. April 2017, 10:30

@ Frank:
naja von irgendwas muss ich ja noch leben. klar könnte ich mich weiter einschränken, aber dann müsste ich meinen Job
aufgeben, wenn ich nur noch zuhause alles passend für mich zubereite.
erstes kleines Update bezüglich Test weizenfrei und die Basen-Tabletten: ich fühle mich schon irgendwie fitter und weniger oft müde am Tag...kann
jetzt aber auch Zufall sein weil tagesformabhängig oder der berühmte Glaube der Berge versetzt.
ich teste weiter...

-frank-

Foren Gott

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12

Montag, 17. April 2017, 19:31

Das sollte auch nur ein Tipp in die Richtung sein "man liest so häufig, dass das Schuld ist - also mal weglassen".
Dass man Weizen bei FI weglassen sollte ist sicher nicht richtig - in Australien gibt es lediglich diesen FODMAP-Gedanken, der alles schwer Verdauliche in einen Topf wirft, deswegen dort auch Weizen (und Milchprodukte) auf der Liste...
Dank der Impuls-Therapie bei Frau Dr. Wolff, iffi, Hamburg, sind meine Nahrungsmittelunverträglichkeiten Fructosemalabsorption / Fructoseintoleranz und NMU mit Weizen, Milchprodukten (vermutlich Milcheiweiß) und Kartoffeln geheilt. Ein erneuter Fructose-Atemtest auf H2 und CH4 war negativ. Daher hier meine Empfehlung: http://www.impuls-therapie.de/therapie-fructoseintoleranz/

Rosengarten

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13

Mittwoch, 19. April 2017, 21:01

Das sollte auch nur ein Tipp in die Richtung sein "man liest so häufig, dass das Schuld ist - also mal weglassen".
Dass man Weizen bei FI weglassen sollte ist sicher nicht richtig - in Australien gibt es lediglich diesen FODMAP-Gedanken, der alles schwer Verdauliche in einen Topf wirft, deswegen dort auch Weizen (und Milchprodukte) auf der Liste...
Das ist so nicht ganz richtig. In Australien scheint sich die Forschung mehr für Fructoseintoleranz zu interessieren als bei uns. Von den australischen Forschern wird die Fodmap Diät, die ja ursprünglich für Reizdarmpatienten gedacht war, auch für Fructoseintolerante empfohlen. D.h. es wird empfohlen, auch den Weizen wegzulassen, bzw. deutlich zu reduzieren. Als Grund wird angegeben, dass sich gezeigt hat, dass eine Weizenfreie Ernährung zu einer Verbesserung der Beschwerden geführt hat.
Was jetzt genau das Problem mit dem Weizen ist, weiß ich jedoch nicht. Vielleicht liegt es daran, dass Weizen heute nicht mehr die Qualität hat wie zu früheren Zeiten, sondern hochgezüchtet und Genmanipuliert ist. Das ist aber nur so ein Gedanke. Für genaueres müsste man sich mal mit den Forschungsergebnissen beschäftigen..

-frank-

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14

Donnerstag, 20. April 2017, 00:06

Von den australischen Forschern wird die Fodmap Diät, die ja ursprünglich für Reizdarmpatienten gedacht war, auch für Fructoseintolerante empfohlen.
Wenn ich den zweiten Satz hier (Monash University = Quelle von lowFODMAP) lese, stimmt das m.E. so nicht.

http://www.med.monash.edu/cecs/gastro/fo…et-and-ibs.html

Es würde laut Satz 1 nur stimmen, wenn man auch Reizdarm hat.
Dank der Impuls-Therapie bei Frau Dr. Wolff, iffi, Hamburg, sind meine Nahrungsmittelunverträglichkeiten Fructosemalabsorption / Fructoseintoleranz und NMU mit Weizen, Milchprodukten (vermutlich Milcheiweiß) und Kartoffeln geheilt. Ein erneuter Fructose-Atemtest auf H2 und CH4 war negativ. Daher hier meine Empfehlung: http://www.impuls-therapie.de/therapie-fructoseintoleranz/

amico81

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15

Donnerstag, 20. April 2017, 11:14

Update 2 von mir:
nach 6 Tagen weizenfrei fühle ich mich nach wie vor gut...bin beschwerdefrei und fühle mich fitter.
ich teste zwar auch parallel die BasenTabletten..aber da ich ja nur die halbe Dosis (3 statt 6 Stück) und der Mineralstoffgehalt eh kein
Wundermittel ist, glaube ich, dass es bei zumindest wohl einen Zusammenhang mit Weizen gibt.
Deniz von Fructopia berichtet ähnliches in Ihrem Buch.

-frank-

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16

Donnerstag, 20. April 2017, 13:52

Nie 2 Dinge gleichzeitig ändern und dann Schlüsse ziehen wollen ;-)
Dank der Impuls-Therapie bei Frau Dr. Wolff, iffi, Hamburg, sind meine Nahrungsmittelunverträglichkeiten Fructosemalabsorption / Fructoseintoleranz und NMU mit Weizen, Milchprodukten (vermutlich Milcheiweiß) und Kartoffeln geheilt. Ein erneuter Fructose-Atemtest auf H2 und CH4 war negativ. Daher hier meine Empfehlung: http://www.impuls-therapie.de/therapie-fructoseintoleranz/

Rosengarten

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17

Freitag, 21. April 2017, 23:24

Von den australischen Forschern wird die Fodmap Diät, die ja ursprünglich für Reizdarmpatienten gedacht war, auch für Fructoseintolerante empfohlen.
Wenn ich den zweiten Satz hier (Monash University = Quelle von lowFODMAP) lese, stimmt das m.E. so nicht.

http://www.med.monash.edu/cecs/gastro/fo…et-and-ibs.html

Es würde laut Satz 1 nur stimmen, wenn man auch Reizdarm hat.
Naja, natürlich macht es keinen Sinn, Lebensmittel zu meiden wenn man sie gut verträgt. Was mich dennoch wundert ist, dass sie schreiben, dass Fructoseintolerante keine Fodmap Diät einhalten brauchen. Zu den Fodmaps gehören doch auch verschiedene Obst und Gemüsesorten?! ?(

Auf der Seite "Australian National Health Magazine" habe ich übrigens einen interessanten Artikel über Fructoseintoleranz und Reizdarm gefunden. Dort wird über die Arbeit von Dr. Shepherd berichtet, welche die Fodmap Diät erfunden hat. Sie hat festgestellt, dass Fructoseintoleranz ein Auslöser für das Reizdarm Syndrom sein kann. In etwa 1/3 der Fälle ist dies der Fall. Das wusste ich jetzt z.B. noch nicht. Es würde aber erklären, warum manche von uns auf bestimmte Lebensmittel noch empfindlicher reagieren als andere. In dem Text steht auch, dass Dr. Shepherd die Fodmap Diät für Reizdarm-Patienten, Lactose-Intolerante und Fructose-Intolerante erfunden hat.

Hier sind die entsprechenden Textstellen von der Seite:

“Fructose malabsorption can be a trigger
for symptoms of irritable bowel syndrome,” says Dr Shepherd. “So in
patients with IBS symptoms, we can look to see if fructose malabsorption
is a potential cause.” It is estimated that around a third of IBS cases
are caused by fructose malabsorption."

"There is no cure for fructose
malabsorption and dietary restriction is necessary to limit the
symptoms. “Very little attention was paid to fructose malabsorption
until the late 1990s in Melbourne, where some gastroenterologists
started testing their IBS patients for fructose malabsorption,” says Dr
Shepherd. “I was referred these patients, to teach them a diet for
fructose malabsorption. However, there was no diet for fructose
malabsorption.”

In 1999, Dr Shepherd created the Low FODMAP Diet, which helps
sufferers to manage IBS, lactose intolerance and fructose malabsorption."
Wer den ganzen Artikel lesen möchte: http://www.naturalhealthmag.com.au/conte…e-malabsorption

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